Diakon Gerd Krewer 2018-06-08T14:17:51+00:00

gerd krewer

Ich wurde am 06.10.1964 in Trier geboren. Nach meiner Hochzeit im Jahre 1993 zog ich ein Jahr später nach Meerbusch, zunächst nach Strümp und 1997 dann nach Büderich. Dort lebe ich gemeinsam mit meiner Frau, meiner 17jährigen Tochter und meiner 13jährigen Pflegetochter. Meine beruflichen Wurzeln liegen in der Milchwirtschaft, zuletzt habe ich dort als stellvertretender Geschäftsführer beim Landesverband der NRW Milchwirtschaft gearbeitet. Seit dem 01.11.2012 bin ich Geschäftsführer im Kardinal Hengsbach Haus in Essen-Werden, einem Tagungszentrum des Bistums Essen. Parallel zu meiner beruflichen Tätigkeit habe ich am 01.09.2011 noch ein Studium am erzbischöflichen Diakoneninstitut in Köln aufgenommen und werde voraussichtlich am 21.11.2015 zum Ständigen Diakon geweiht.

Für mich ist ein Diakon ein „Zwischenrufer“, nicht nur in den liturgischen Funktionen sondern auch im alltäglichen Leben. Glaube und Kirche finden nicht nur am Sonntag im Gottesdienst statt, sondern sind etwas, das auch den Alltag prägt und gestaltet. Die Frage ehemaliger Kollegen, was Glaube denn im Alltag zu suchen hat, ist dafür symptomatisch. Die Kombination von Familie, zivilem Beruf und kirchlichem Amt heißt für mich dann auch, genau dieses Anliegen zum Ausdruck zu bringen, „Dolmetscher“ zu sein, als „Zwischenrufer“ beide Seiten miteinander in Verbindung zu bringen.

In unserer Gemeinde vor Ort liegt mir besonders die Vermittlung von Glaubenswissen, den „basics“ wie es auf Neudeutsch heißt, am Herzen. Ich möchte in meinem Wirken die Nähe Gottes erlebbar machen und dabei zeigen, dass es dabei auf alle Getauften ankommt und nicht nur auf die Geweihten. Dazu passt auch eine meiner Lieblingsstellen in der Bibel: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt“ (1 Petr 3,15). Besonders liegt der Fokus meiner Arbeit hier in der Gemeinde auf der Taufkatechese, der Krankenkommunion sowie der Ansprache Neuzugezogener. Dabei freue ich mich, neue Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, denn wie sagte schon Albert Einstein: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Mein Lieblingsplatz in Büderich ist mein Zuhause. Dort kann ich im Kreise meiner Familie abschalten und neue Kraft tanken. In der Kirche höre ich besonders gerne das Lied von Huub Oosterhuis „Herr unser Herr, wie bist Du zugegen“ (GL 414), weil für mich darin zum Ausdruck gebracht wird, dass unser Gott kein Gott ist, der weit weg und unerreichbar ist, sondern mitten im Leben der Menschen seinen Platz hat.

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