Boygroup

Köln hatte die Heinzelmännchen, Heilig Geist hat die Boygroup. Hat jemand die Heinzelmännchen gezählt? Die Boygroup jedenfalls besteht aus zehn wackeren Leuten. Was tun wir so? Das sieht man am besten, wenn man vor die Kirche Heilig Geist tritt.

Im Atrium vor der Kirche blühen die Rosen bis in den Dezember hinein. Viele Mitglieder der Boygroup arbeiten gerne mit den Händen: das Rosenbeet erfordert viel Feingefühl. Für manche muss ein Motor zur Arbeit knattern. Für die großen Rasenflächen um die Kirche braucht es schon Motorrasenmäher. Für den Schnitt von Sträuchern, Hecken und Bodendeckern sind wir gerüstet. Feinde haben wir auch: Unkraut und Blattläuse.

Rasenschnitt und Herbstlaub kommen auf den großen Kompostbereich hinter der Wiese. Im „fertigen“ Abschnitt ernten wir Blumenerde für das Rosenbeet und die Baumscheiben vor dem Atrium.

Viele Aufgaben erfordern handwerkliches Geschick. Für die U3-Kita Zwergental installierten wir eine Doppelschaukel auf der Wiese – stabil und fest. Mit großem Eifer werden praktikable Lösungen für jedes uns gestellte Problem durchdiskutiert. Nachdem das Werk vollbracht ist, waren wir bislang stets mit dem Erreichten zufrieden. So erstand ein gewaltiger Hexenofen für eine Märchenausstellung im Alten Küsterhaus. Die weißen Kerzenbänke taten in diesem Jahr wieder ihren Dienst bei der Feier der Erstkommunion. Viel Arbeit erforderte die Erstellung der Ausstellung zum 50-jährigen Jubiläum der Kirche.

Bei jedem Gottesdienstbesuch wandert unser prüfender Blick in der Kirche Richtung Decke, ob noch alle Lampen leuchten. Glühlampen werden bei Ausfall durch Led-Lampen ersetzt. Auch im Pfarrheim muss die Beleuchtung intakt sein. Tafel, Kleiderkammer und Volkshochschule sollen nicht bei Kerzenschein arbeiten.

Dreck-weg-Tag haben wir nicht einmal im Jahr, sondern einmal in der Woche. Wir finden es ja schön, dass viele Jugendliche sich in unserem Gelände wohl fühlen und Pause bzw. Feierabend machen, doch Zigarettenkippen und herumliegender Plastikmüll nerven.

Im Advent gilt es, in der Kirche die Krippe aufzubauen. Manche Bauteile können nur von vier Mann gestemmt werden. Da wird der Weg lang zwischen dem Lagerort Katakomben und dem Aufstellort vor dem Eingang der Sakristei. Im Advent brauchen wir aber nicht nur viele Hände und starke Arme, wir brauchen auch Bäume. Die Suche nach schön gewachsenen Tannen wird von Jahr zu Jahr schwieriger.

Warum machen wir das alles? Dafür gibt es viele Gründe: Wir wollen ein schönes Entree schaffen für die Gottesdienstbesucher. Unsere handwerklichen Fähigkeiten wollen wir für die Gemeinde einsetzen. Wir wollen allgemein ein schönes Ergebnis unserer Arbeit sehen. Viele nennen als ersten Beweggrund die Gemeinschaft. Gearbeitet wird mittwochs von 10 bis 12 Uhr, danach folgt der gemütliche Teil. Jeder Geburtstag wird zünftig begangen. Auch sonst im Jahr finden wir Gelegenheiten zum gemeinsamen Feiern.

Wer jetzt Lust bekommen hat mitzumachen, kommt gern einfach mittwochs um 10 Uhr vorbei!

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Astrid Fox, Ehrenamtsmanagerin

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