Kirchenmusik und Chöre

Im Grunde trägt die gesamte Gemeinde die Kirchenmusik: als „Singendes Gottesvolk“ ist die Gottesdienstversammlung der Hauptträger der Musik, die wichtiger Teil der „participatio actuosa“, der „tätigen Teilnahme“ ist, welche das Zweite Vatikanische Konzil als notwendiges Merkmal definiert hat.

Einige engagieren sich darüber hinaus mit ihren Talente bei der feierlicheren Ausgestaltung: mit ihrer Stimme oder dem von ihnen gespielten Instrument.

Die letzteren finden sich eher spontan oder gezielt gefragt zusammen, wenn ein entsprechender Anlass besteht. Die ersteren treffen sich in mehr oder weniger kontinuierlich übenden Gruppen das ganze Jahr über, denn ein guter gemeinsamer Chorgesang ist mehr als nur ein zusammen Singen.

Da gibt es den eher traditionellen Kirchenchor, dessen Ursprünge schon in das Jahr 1880 zurückreichen: Er pflegt die Chorliteratur vom Gregorianischen Choral bis zur Gegenwart. Neben gezielten Neueinstudierungen ist sein großer Vorteil das umfangreiche Repertoire, das auch kurzfristig wieder aktiviert werden kann. Probe ist donnerstags von 19.30 bis etwa 21.00 Uhr.

Für die Kinder und Jugendlichen gibt es zurzeit kein spezielles Angebot. Bei genügend Interessenten ließe sich aber mit der Zeit wieder ein Kinder- und/oder Jugendchor etablieren. Bitte meldet Euch gern bei uns!

Schön wäre es, wenn wir mit entsprechend Interessierten in einer Choralschola wieder aktiver in die Pflege des Gregorianischen Chorals einsteigen könnten.

Für gezielte Anlässe – nicht nur das Konzert „S(w)inging Christmas“ – gibt es den Projektchor. Er trifft sich zu einer, der ausgewählten Literatur angepassten Anzahl von Proben und arbeitet gezielt auf eine Aufführung hin.

Neu einladen möchten wir auch alle, die sich über ihre chorischen Fähigkeiten noch nicht sicher sind und diese erst einmal austesten wollen. Dazu dient der Familienchor: Alt und Jung können hier gemeinsam singen. Die Auswahl der Lieder erfolgt zunächst projektweise gezielt und wird den Möglichkeiten der Gruppe stets angepasst.

Die Probezeiten der projektweise arbeitenden Gruppen werden im Logbuch veröffentlicht. Interessenten können sich aber auch melden und werden dann gezielt informiert.

Wünschenswert wäre auch, dass sich neben den Lektoren auch gut singende Menschen fänden, die bereit wären, sich im Amt der Kantorin / des Kantors zu probieren – auf der gesungenen Verkündigung des Psalmes nach der (ersten) Lesung liegt ein wichtiges Augenmerk. In Vertretung übernimmt der Organist diese Aufgabe. Ein Ersatz durch eine Gemeindepsalmodie oder gar ein Lied widerspräche den Wünschen der Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“.

Die Instrumentalisten arbeiten oft unter der Regie von Martin Klingen. Er leitet in jedem Fall die Instrumentalgruppe beim Konzert „S(w)inging Christmas“ und organisiert auch sonst zumeist die entsprechenden Einsätze.

Für ganz speziell Interessierte: es besteht auch die Möglichkeit, vorhandene pianistische Fähigkeiten auf die Orgel umzulenken: Orgelunterricht, der schließlich in die diözesane Ausbildung zur/m nebenamtlichen Kirchenmusiker*in münden könnte – von einem Studium der Kirchenmusik mal gar nicht zu träumen …

„omnia ad majorem Dei gloriam“ – „alles zur höheren Ehre Gottes“: unter dieses Motto hat schon Johann Sebastian Bach sein Schaffen gestellt – und das ist auch unser Beweggrund. Dass wir damit den Menschen auf Erden eine Freude machen mit unserem Spielen uns Singen, das motiviert natürlich zusätzlich. Und darum gehen wir mit unseren Gruppen auch immer wieder aus der Kirche heraus, um auch an anderen Orten mit der Musik Freude zu verbreiten oder zu erleben: durch Auftritte im Johanniterstift oder bei Chortreffen auf regionaler oder gar diözesaner Ebene.

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Johannes Maria Strauss
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