„Warum steht DAS hier?“ – Kunstgeschichte trifft Religion

Die Idee zu dem Projekt „Warum steht DAS hier?“ entstand Anfang 2021 zu Beginn des zweiten Lockdowns während der Corona-Pandemie. Mangels Alternativen gingen viele von uns oft spazieren und häufig geschah dies eher ziellos – alle Orte für Kunst und Kultur waren schließlich scheinbar geschlossen!

So entwickelte sich die Idee, die obligaten Spaziergänge mit Kultur und Geist zu füllen und die Meerbuscher Bürgerinnen und Bürger einzuladen, die so vertraute Umgebung neu kennenzulernen.

Meerbusch hat vieles zu bieten, woran man gern vorbeispaziert – oft ohne dass man genau weiß, welche Geschichte hinter Gebäuden, Kunstwerken, Plätzen, Orten steckt.

Vor allem anlässlich kirchlicher Feiertage bzw. wichtiger Termine im Kalender der Gemeinde erscheint seither etwa alle vier Wochen ein neuer Film über eine weitere Meerbuscher Sehenswürdigkeit. Jede Station wird unter künstlerischen, historischen und religiösen Aspekten in Augenschein genommen und in Kontext gesetzt.

Ob als eigenständige Ziele oder kombiniert zu einer längeren Route, laden die Filme zu schönen Spaziergängen ein und machen Lust darauf, ein bisschen mehr über das eigene Dorf zu lernen.

Durch die einzelnen Sequenzen von „Warum steht DAS hier?“ führen Gerd Krewer, Diakon der Gemeinde und Geschichtsliebhaber, und Isabelle von Rundstedt, Kunsthistorikerin und künstlerische Leiterin der Galerie im Alten Küsterhaus. Filmisch wird das Ganze von Dominik Rippers festgehalten.

Gern beantwortet das Team auch Anfragen der Zuschauer in filmischer Form, frei nach dem Motto: „Bei uns gibt es da ein…. – Warum steht DAS hier?“.

Wir wünschen allen viel Freude beim Zuschauen und Nachwandern!

Vierte Station: Niederdonker Kapelle „Maria in der Not“ (Anlass: Marienmonat Mai)

Diesmal besuchen wir die Wallfahrts- und Gnadenkapelle „Maria in der Not“ in Niederdonk. Der Ort ist seit dem 12. Jahrhundert heilig, die Kapelle mit den Jahren gewachsen und nach und nach mit Kunst gefüllt worden. Kommen Sie mit auf einen kleinen Streifzug!

Weitere Informationen zum Nachlesen finden Sie hier.

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Dritte Station: Mataré-Brunnen (Themen: Wasser / Taufe)

Professor Ewald Mataré (1887 – 1965) gehört zu den bedeutenden deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Er wirkte als Maler und Bildhauer. Der Mataré-Brunnen am „Landsknecht“ wurde 1987 zum 100. Geburtstag Todestag Matarés nach einem bis dato unveröffentlichten Entwurf aus den 1930er Jahren errichtet. Das Brunnenbecken aus hellem Vulkanbeton mit vier Wasserspeiern und einem Kalebassenbündel in der Mitte besticht durch seine schlichte Schönheit und lädt zum beschaulichen Verweilen auf einer der Ruhebänke ein. (Quelle: https://meerbusch.de/kultur-und-tourismus/sehenswuerdigkeiten/buederich.html)

Auch die besondere Bedeutung, die Wasser für alles Leben und viele Religionen hat, und welche Rolle es für die christliche Taufe spielt, werden in diesem Video besprochen.

Leider ist die Tonqualität stellenweise nicht optimal – wir wünschen dennoch viel Freude mit diesem Video!

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Zweite Station: Der Kreuzweg um den Dyckhof (Anlass: Karwoche 2021)

Der von Will Hanebal gestaltete Kreuzweg mit seinen vierzehn weißen Stationshäuschen führt einmal um den Dyckhof herum. Die Schieferreliefs mit den Kreuzwegszenen wurden in den 1960-70er Jahren vom Büdericher Bildhauer Wilhelm Hanebal gestaltet.

Auf seine typisch expressive und zugleich reduzierte Weise stellt der Künstler den Kreuzweg Christi dar. Auf beeindruckende Art wird hierbei künstlerisch unterstrichen, wie Christus sein Schicksal schultert und sich zusammen mit den Menschen, die ihm unterwegs begegnen, in Aussicht auf seine eigene Kreuzigung entwickelt.

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Erste Station: Der Alte Kirchturm an der Dorfstraße (Anlass: Aschermittwoch 2021)

Der Alte Kirchturm ist ein spätromanischer Kirchturm der alten, 1891 durch Brand zerstörten, Büdericher Pfarrkirche St. Mauritius (erbaut um 1200).

Seit 1959 ist der Alte Kirchturm ein Mahnmal für die Kriegstoten der Gemeinde Büderich. Im Inneren beherbergt er das Büdericher Mahnmal für die Toten der Weltkriege von Joseph Beuys aus dem Jahr 1959, auf das man durch ein teilweise geöffnetes Tor aus Eichenholz blicken kann. Es trägt die Namen von 222 Büdericher Kriegstoten.

Innerhalb des Kirchturms hängt ein von Beuys als “Auferstehungssymbol“ bezeichnetes Kreuz aus Eichenholz.

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Kontaktdaten

Astrid Fox, Engagementförderin

Moerser Str. 10
40667 Meerbusch

Tel.: 02132/9148085

Handy: 0177/6261882

E-Mail: astrid.fox@smhg.de